Johannes Greber

From Geistchristen

Als Wegbereiter des Geistchristlichen Glaubensweges wird Johannes Greber (* 2. Mai 1874 in Wenigerath bei Bernkastel; † 31. März 1944 in New York) gesehen. Der ehemals römisch-katholische Priester wurde im Jahre 1923 gebeten, die spiritistischen Vorgänge eines kleinen Kreises zu überprüfen, der sich regelmäßig traf, um einen Gottesdienst abzuhalten. Die Zahl dieser spiritistischen Zirkel wuchs stetig.

Als der katholische Pfarrer an der Sitzung teilnahm, soll mit einem andächtigen Gebet begonnen worden sein. Kurz darauf wäre ein einfacher 16-jähriger Junge plötzlich mit einem Ruck und lautem Ausstoß vornüber gefallen, bis er nach einigen Sekunden wie von einer unsichtbaren Hand wieder emporgerichtet wurde. Daraufhin habe plötzlich eine andere Persönlichkeit durch diesen jungen Menschen gesprochen. Nach einem kurzen "Grüß Gott" seien Grebers Fragen beantwortet und auf seinem Wunsch eine Stelle der Bibel angeblich berichtigt worden. Als der Pastor fragte, wer durch den Junge spreche, kam die Antwort: Ich schwöre es dir bei Gott, daß ich ein guter Geist Gottes bin, und zwar einer der höchsten. Meinen Namen behalte für dich! Daraufhin nannte er seinen Namen. Ich bin es, der dich hierher geführt hat. Ich will dich im Auftrage Gottes lehren, und du hinwiederum lehre deine Mitmenschen.

In der Folge will Johannes Greber von dem „Hochengel“ über Gott, die Schöpfung, das Erlösungswerk Christi, die Ausbildung von Medien u. v. m belehrt worden sein. Im Jahr 1932 verfasste Greber das Buch „Der Verkehr mit der Geisterwelt (Gottes), seine Gesetze und sein Zweck.“ Dies bildet das Glaubensfundament für das Geistchristentum. 1936 kam es zu einer Neuübersetzung des Neuen Testamentes.

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